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Häufig gestellte Fragen


Anschliessend finden Sie einige Fragen, die unseren Akustikern häufig gestellt werden, sowie deren Antworten.

1. Informationen rund um das Ohr

2. Mögliche Problemlösungen bei Hörverlusten

3. Unsere Akustiker an Ihrer Seite

Wie funktioniert das Gehör?

Das äussere Ohr
Dieses besteht aus der Ohrmuschel (Auricula), die den Schall sammelt und hilft festzustellen, aus welcher Richtung er kommt, sowie aus dem äusseren Gehörgang und dem Trommelfell. Wenn der Schall das Trommelfell erreicht, beginnt es zu vibrieren und leitet ihn durch diese Bewegungen zum Mittelohr weiter.

Das Mittelohr
Auf nur einem Quadratzentimeter des Mittelohrs befinden sich die drei kleinsten Knochen des Menschen: Hammer, Amboss und Steigbügel. Ihre Bewegungen, werden durch die Bewegungen des Trommelfells ausgelöst und Schall um das Zwanzigfache verstärkt, um die Weiterleitung zum Innenohr zu gewährleisten.

Das Innenohr
Im Innenohr findet sich das eigentliche Hörorgan – die Hörschnecke (Cochlea). Eine Schnecke hat ca. 20.000 kleine Sinneszellen (sog. Haarsinneszellen), die den Schall in hohe und tiefe Frequenzen (Tonhöhen) aufteilen. In den Haarsinneszellen wird die Lautstärke von Tönen, Geräuschen und Sprache bestimmt und die mechanischen Schwingungen (vom Trommelfell und den Gehörknöchelchen) in elektrische Impulse umgewandelt. Diese Impulse erreichen über den Hörnerv das Gehirn, wo sie zugeteilt und verarbeitet werden. Erst hier – im Gehirn - wird zwischen den einzelnen Wahrnehmungen unterschieden und daraus die unterschiedlichen Empfindungen des Gehörten bestimmt.

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Was sind die Gründe für Hörverluste und ihre Auswirkungen?
Das Hören kann durch viele Faktoren beeinträchtigt werden.

Erwachsene:

  • Ein ausschlaggebender Faktor sind Lärmeinflüsse: Musik in der Diskothek, Strassenlärm, hohe Lautstärken, Presslufthammer,...
  • Hörverlust als Alterserscheinung
  • Vererbung: einige Arten von Hörschwäche sind vererbbar
  • Blutdruck- und Kreislaufschwächen

Kinder:

  • 90% der Kinder unter 6 Jahren können an leichten Ohrenentzündungen leiden, die, wenn sie nicht medizinisch behandelt werden, zu Hörverlusten führen können.
  • Infektionen

Andere Gründe:

  • Kopferkrankungen; schwere Kopfverletzungen
  • Einige Medikamente können Hörschäden hervorrufen. Man nennt diese Medikamente Ototoxica.
  • Rauchen und Alkohol
  • Infektionskrankheiten: verschiedene Krankheiten, die von Viren oder Bakterien verursacht werden (Scharlach, Masern, Meningitis und andere)

In der Medizin werden Hörverluste „Hypoakusis“ genannt. Es gibt drei Hauptformen, die sich nur leicht von einander unterscheiden:

  • Schalleitungs- Schwerhörigkeit
    Bei einer Schalleitungs- Schwerhörigkeit sind das äussere Ohr oder das Mittelohr beschädigt, also die Teile des Ohres, die für die mechanische Übertragung des Tones verantwortlich sind. Personen, die an dieser Art von Hörverlust leiden, hören leise Sprache und Geräusche schwächer, unabhängig von der Tonhöhe. Sie haben das Gefühl, als wären ihr Ohren „wie durch Watte“ verschlossen und hören sich selbst ungewöhnlich laut sprechen.
  • Schallempfindungs- Schwerhörigkeit
    Eine Schallempfindungs- Schwerhörigkeit hat ihre Ursache im Innenohr. Es kann sich hier um Probleme mit den Haarsinneszellen handeln (einmal defekte Haarzellen können sich nicht regenerieren oder nachgebildet werden). Es kann aber auch sein, dass die ankommenden Schalle nicht korrekt in Nervenimpulse umgewandelt werden. Betroffene mit dieser Art von Schwerhörigkeit hören - aber sie verstehen nicht: Schalle können nicht richtig ausgewertet und verarbeitet werden.
  • Kombinierte Schwerhörigkeit
    Wenn sowohl das Mittelohr, als auch das Innenohr beeinträchtigt sind, spricht man von einer kombinierten Schwerhörigkeit. In einem solchen Fall treten die Probleme der beiden oben angeführten Arten von Hörverlusten gleichzeitig auf.

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Was sind die ersten Symptome und Anzeichen für einen Hörverlust?
Nur in seltenen Fällen tritt eine Schwerhörigkeit plötzlich auf. Sie entwickelt sich langsam und oft über viele Jahre. Bemerkt wird sie oft dadurch, dass man zunehmend Mühe hat, in geräuschvoller Umgebung einem Gespräch zu folgen.

Die ersten und häufigsten Symptome für einen Hörverlust sind:

  • Die Notwendigkeit Sätze wiederholt zu bekommen
    Man überhört Worte oder ganze Sätze, weil man diese nicht versteht oder sie im Gespräch durcheinander bringt. Ein weiterer Grund kann sein, dass man tiefere Töne (elektrische Geräte, Strassenverkehr,.....) übermässig laut hört und dadurch die Verständlichkeit von Sprache schlechter wird.
  • Schwierigkeiten bei Unterhaltungen
    Wenn die Konversation mit anderen Personen durch laute Umgebungsgeräusche beeinträchtigt wird, kann es zu Schwierigkeiten beim Verstehen kommen.
  • Probleme beim Sprachverständnis
    Bei vielen hörbehinderten Menschen ist die Hörschwäche in den hohen Tönen viel grösser als bei tiefen Tönen. Deshalb werden die, für das Sprachverständnis wichtigen, hochfrequenten Konsonanten (z.B.: C – S – F – Z) im Vergleich zu tieffrequenten Vokalen (z.B.: A – E – I – O – U) oft nicht verstanden.
  • Unbehagen und Stress
    Schwierigkeiten beim Verstehen von Worten während einer Unterhaltung machen eine Beteiligung am sozialen Leben mühsam.
  • Schwierigkeiten Kinder zu verstehen
    Die Stimmen von Kindern sind generell in der Tonlage höher und damit schwerer verständlich.
  • Die Notwendigkeit die Lautstärke am Fernseher oder Radio höher zu schalten
    Während für Ihre Mitmenschen die Wände wackeln, finden Sie die Lautstärke des Fernsehers gerade recht – ein Zeichen, das Sie ernst nehmen sollten.

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Wie kann ich feststellen, ob ich einen Hörverlust habe?
Prüfen Sie, ob die oben genannten Aussagen für Sie zutreffen. Sollte Ihnen eines oder mehrere der Symptome bekannt sein, dann lassen Sie doch Ihr Gehör in einem unserer Fachgeschäfte überprüfen.

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Ist der Hörtest schmerzhaft?

Ein Hörtest ist weder schmerzhaft noch unangenehm. Vor dem eigentlichen Hörtest wird mit einer kleinen Lampe der Gehörgang auf Fremdkörper untersucht. Bei dem Hörtest hören Sie mit einem Kopfhörer verschiedene Töne. Es wird getestet, ab welcher Lautstärke Sie diese hören. So wird die sog. Hörschwelle ermittelt – also die Punkte, bei denen Sie hören können.

Der Test dauert 10-20 Minuten, abhängig davon, welche Testverfahren der Akustiker für notwendig hält, um Ihre Hörfähigkeit beurteilen zu können. Neben den Tests mit Tönen gibt es auch Tests mit Sprache, durch die beurteilt werden kann, wie gut Sie Sprache verstehen können.

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Was passiert, wenn ich einen Hörverlust habe und nichts dagegen unternehme?
Ein Hörverlust entwickelt sich normalerweise nur langsam. Wenn die Hörbeeinträchtigung nicht behandelt wird, kann es zu einem Wahrnehmungsverlust kommen. Das bedeutet, dass das Gehör in den „hörgeschwächten“ Bereichen weniger oder nicht mehr ausreichend gefordert wird. Das Gehirn bekommt zunehmend mehr Schwierigkeiten das Gehörte wahrzunehmen und zu interpretieren und Sprache wird immer schlechter verstanden. Findet der Akustiker die richtige Lösung für Ihr individuelles Hörproblem, werden Sie feststellen, was Sie vorher alles nur undeutlich oder nicht mehr gehört haben. Es dauert aber auch mit Hörgeräten eine gewisse Zeit, bis sich Hörnerv, Ohr und Gehirn wieder an das Aufnehmen und Verarbeiten von Schall gewöhnt haben.

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Können hohe Lautstärken das Gehör beeinträchtigen?
Selbstverständlich. Alle Berufstätigen, die an lauten Plätzen arbeiten müssen (Werkstätten, Sägewerke, Stahlwerke, Baustellen, Diskothek,...) und diejenigen, die sich freiwillig besonders hohen Lautstärken aussetzen, laufen Gefahr früher oder später Hörprobleme zu haben.Aus diesem Grund ist es empfehlenswert in lauter Umgebung einen Gehörschutz zu tragen, der in allen unseren Filialen individuell angepasst werden kann.

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Wie kann ich mich vor Lärm schützen?
Am vernünftigsten wäre es, Lärm in jeder Form zu meiden. Das ist aber nicht immer möglich, wie zum Beispiel bei der Arbeit. In diesem Fall sieht der Gesetzgeber entsprechende Mittel zum Schutz des Arbeitnehmers vor. Ihr Amplifon - Akustiker berät Sie gerne über den für Sie geeigneten Lärmschutz.

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Wer leidet an Hörverlust?
Dies ist sehr individuell. Generell kann man aber sagen, dass ab der Mitte des Lebens der physiologische Abbau der Hörfähigkeit beginnt. Alle, die sich täglich einer gewissen Lärmbelästigung ausgesetzt sehen, laufen Gefahr, Schwierigkeiten mit dem Hören zu bekommen. Wann die ersten Probleme auftreten können, hängt auch vom Tabakkonsum und von bestimmten Krankheiten ab. Meistens aber hört man mit 70 Jahren nicht mehr so gut wie mit 20, und möglicherweise kann es dann ratsam oder notwendig sein, Hörgeräte zu tragen.

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Wenn ich nicht gut höre, muss ich dann ein Hörgerät tragen oder gibt es auch noch anderer Möglichkeiten?
Dies ist abhängig von der Art der Schwerhörigkeit. Wenn es sich um eine Schalleitungs- Schwerhörigkeit handelt, die durch Verschmutzung des Gehörganges oder durch Erkältungen hervorgerufen ist, kann der Hörverlust medikamentös behandelt werden. Reine Schädigungen des Mittelohres können oft auch operativ behoben werden.

In ca. 90 % der Fälle von Schwerhörigkeiten liegt eine Schallempfindungs- Schwerhörigkeit vor, bei der hauptsächlich das Innenohr beschädigt ist.
Moderne Hörgeräte können heute die meisten dieser Schädigungen sehr gut ausgleichen.
In ganz speziellen Fällen kann der ORL - Arzt zur Versorgung mit einem Cochlea-Implantat raten. Dies ist aber keine Alternative zu einem Hörgerät, da die Versorgung nur durch einen grösseren operativen Eingriff möglich ist

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Wie kann ich wieder gut hören?
Wenn Ihr Hörverlust nicht medizinisch behandelt werden kann, dann kann eine Korrektur nur durch Hörgeräte vorgenommen werden. Ein Hörtest gibt Aufschluss über den Grad der erforderlichen Korrektur. Im anschliessenden Beratungsgespräch wird Ihnen Ihr Akustiker die beste Lösung für Ihr Hörproblem erläutern und geeignete Geräte gemeinsam mit Ihnen auswählen. Nach Abdrücken von Ihren Ohren werden individuell angepasste Ohrpassstücke für Sie angefertigt, die zur Ausprobe von Hörgeräten nötig sind.

Wenn Ihnen Ihre Hörgeräte angepasst wurden, werden Ihnen der Gebrauch, die Pflege und der erste Umgang mit den Geräten während der Gewöhnungsphase erklärt. Es ist sehr wichtig, die Geräte in verschiedenen Hör - Situationen des Alltags zu testen und sich bei Problemen umgehend an Ihren Akustiker zu wenden.

Bei ganz extremen Fällen von Innenohr – Schwerhörigkeiten kann die Versorgung mit einem Cochlea Implantat einen guten Erfolg erzielen.

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Welche Hörgeräte gibt es und was sind ihre Eigenschaften?
Hörgeräte werden in verschiedene Bauformen und vor allem nach technischen Möglichkeiten unterschieden. In der Regel kann die heute gebräuchliche Technologie in allen Bauformen verwendet werden.

Die Bauformen, die wir unterscheiden, sind:

  • Hinter dem Ohr Geräte:
    Diese Geräte bieten den Vorteil, dass mit ihnen alle Arten von Schwerhörigkeiten versorgt werden können. Der grosse Vorteil dieser Geräte liegt vor allem in der Verstärkungsleistung, so dass auch sehr schwere Hörverluste gut zu versorgen sind.
  • Im Ohr Geräte:
    Im Ohr Geräte werden diskret in der Ohrmuschel oder sogar ganz im Gehörgang getragen. Bedingt durch die kleineren Masse der Geräte, sind sie aber in ihrer Leistung etwas eingeschränkt und können nicht für alle Hörverluste verwendet werden.

Andere Bauformen wie Hörbrillen oder die früher oft gebräuchlichen Taschengeräte (Kästchengeräte) sind mittlerweile kaum noch erhältlich, da sich Hörstörungen zu fast 100% mit den oben genannten Geräten ausgleichen lassen.

In den letzten 8 Jahren hat die Hörgeräte - Technologie eine rasante Entwicklung durchgemacht und bringt dadurch seinen Benutzern neue Standards zur Verbesserung der Lebensqualität. So wird heute in mehr als 80 % der Hörgeräteversorgungen auf digitale Technologie zurückgegriffen.

Moderne Hörsysteme werden oft auch als Hörcomputer bezeichnet, die „wissen, was das Gehör braucht“. Sie analysieren ständig alle Signale in der Umwelt, die von einem Mikrofon aufgenommen werden und stellen sich vollautomatisch darauf ein. Sie bewältigen so extreme Kontraste wie Hören leiser Musik oder Verstehen im Lärm. Hörcomputer können sehr genau auf den Hörschaden eingestellt werden.

Durch eine ausgefeilte Technologie der Signalverarbeitung können Hintergrundlärm und unangenehme Störgeräusche merklich reduziert werden - Sprache wird deutlich hervorgehoben und damit klarer.
Mit bis zu 4 Situationsprogrammen lassen sich die Geräte per Knopfdruck, oder mittels einer Fernbedienung, sekundenschnell auf die unterschiedlichsten Hörsituationen einstellen und sich ebenso schnell auf unterschiedliche Hörumgebungen anpassen.
Digitale Hörgeräte verfügen ausserdem über Richtmikrofone, welche einerseits genaue Orientierung im Strassenlärm und andererseits Konversationen mit mehreren Gesprächspartnern (z.B.: in einem Restaurant) ermöglichen.

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Wie finde ich heraus, welches Hörgerät für mich geeignet ist?
Es gibt keine festgelegten Regeln für die Auswahl des Hörgerätes. Die technischen Eigenschaften, Art und Grad des Hörverlustes, die Lebenseinflüsse und soziale Aktivitäten sind, neben den individuellen Hör - Bedürfnissen, die wichtigsten Faktoren, einen optimalen Ausgleich Ihrer Schwierigkeiten festzulegen.

Bei der Frage nach den Erwartungen klärt Ihr Akustiker mit Ihnen ab, in welchen Situationen und Umgebungen Sie Ihr neues Hörgerät tragen wollen. Wollen sie es lediglich bei einem Spaziergang benutzen oder wollen Sie anregenden Unterhaltungen in Gruppen folgen oder gar im Theater oder in einem Konzert?

In einer ersten Beratung, werden durch audiometrische Untersuchungen und durch AmpliFit – eine interaktive Software, die eine individuelle Beurteilung unterschiedlichster Hörsituationen erlaubt – Ihre genauen Bedürfnisse festgestellt und die bestmögliche Lösung für Sie besprochen.

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Sind Hörgeräte einfach in ihrer Handhabung?
Ja. Hörgeräte sind sehr einfach zu handhaben. Die Geräte sollten von Zeit zu Zeit gereinigt und die Batterien regelmässig gewechselt werden. Bei der Anpassung der Geräte wird Ihr Akustiker Sie ausführlich beraten und Ihnen alles genauestens erklären.

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Wie hoch sind die Kosten für eine Hörgeräteversorgung?
Die Preise hängen von den technischen Möglichkeiten der Geräte sowie von der verordneten Versorgungsvariante ab. Für nähere Informationen kontaktieren Sie bitte eines unserer Fachgeschäfte.

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Was sind die Vorteile eines modernen Hörgerätes?
Durch eine ausgefeilte Technologie der Signalverarbeitung können Hintergrundlärm und unangenehme Störgeräusche merklich reduziert werden - Sprache wird deutlich hervorgehoben und damit klarer.
Mit bis zu 4 Situationsprogrammen lassen sich die Geräte per Knopfdruck, oder mittels einer Fernbedienung, sekundenschnell auf die unterschiedlichsten Hörsituationen einstellen und sich ebenso schnell auf unterschiedliche Hörumgebungen anpassen.
Digitale Hörgeräte verfügen ausserdem über Richtmikrofone, welche einerseits die genaue Orientierung im Strassenlärm und andererseits Konversationen mit mehreren Gesprächspartnern (z.B. in einem Restaurant) ermöglichen.

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Wie klein können Hörgeräte sein und wie ist der Zusammenhang zwischen Grösse und Funktion?
Hörgeräte können heute so klein gefertigt werden, dass sie nahezu vollständig im Gehörgang getragen werden können. So können auch kosmetische Ansprüche mit berücksichtigt werden. Allerdings bestimmt die anatomische Form des Gehörganges die Mindestgrösse der Geräte.

Hörgeräte in der kleinstmöglichen Bauform bieten allerdings nur bei leichten und mittleren Hörschwächen einen entsprechend guten Ausgleich.

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Wer übernimmt die Kosten für eine Hörgeräteversorgung?
Die Versicherungen (IV, AHV, EMV oder SUVA) übernehmen bei Anspruch einen definierten Kostenbeitrag für die Hörsystemversorgung. Die Indikationsstellung für die Art und Höhe des Beitrages wird durch den ORL – Facharzt festgelegt. Besuchen Sie uns und lassen Sie sich beraten.

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Wo bekomme ich mehr Informationen aus medizinischer Sicht?
Jeder Hals-, Nasen- und Ohrenarzt oder Audiologe kann Ihnen zu allen medizinischen Fragen rund um das Gehör nähere Auskünfte geben.

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Wohin muss ich gehen, um einen Hörtest zu machen?
Einen umfassenden Hörtest können Sie kostenlos in jedem unserer Fachgeschäfte durchführen und sich individuell beraten lassen. Auch jeder ORL–Arzt und teilweise auch bei Ihrem Hausarzt lassen sich Hörtests durchführen.

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