Befehle des Menübands überspringen
Zum Hauptinhalt wechseln

In-Ear Monitoring: Perfekter Klang und optimaler Gehörschutz

Auf der Bühne und auch im Probenraum kommt es auf jeden Ton an, ganz unabhängig davon, ob Sie professionell oder nur zum privaten Vergnügen Musik machen. Deshalb erfreut sich das In-Ear Monitoring bei Musikern zunehmender Beliebtheit, denn es verbindet einen sauberen, individuellen Klang mit dem optimalen Gehörschutz.

Wie funktioniert In-Ear Monitoring?

Jeder Musiker braucht für eine optimale Performance einen individuell eingestellten Sound, damit er sich und sein Instrument auf der Bühne gut hören kann. Dies wird herkömmlicherweise mit einem Monitor-Lautsprecher gelöst, der sich direkt vor dem Musiker befindet und ihm so ermöglicht, die eigene Stimme oder auch das Instrument besser aus dem gesamten Bühnensound heraus zu hören. An einem separaten Mischpult kann so für jeden Musiker ein individueller Soundmix zusammengestellt werden. In Zeiten der Funktechnik bewegen sich die Musiker allerdings deutlich mehr auf der Bühne und entfernen sich auch von ihrem Monitor. Außerdem ist das Gehör beim herkömmlichen Monitoring nach wie vor der Gesamtlautstärke auf der Bühne ausgesetzt. Die Folge: ein unangenehmes Pfeifen und Klingeln im Ohr nach dem Auftritt.

Hier setzt das In-Ear Monitoring an: Über einen speziell angepassten Ohrhörer wird das Monitorsignal dem Musiker direkt ins Ohr gelegt. In der Regel wird der Ohrhörer mit einer sogenannten Otoplastik versehen, die exakt auf die individuelle Ohrform des Trägers angepasst ist. Zudem trägt der Musiker einen drahtlosen Taschenempfänger (Bodypack) mit sich, über den das Signal per Funk eingespeist wird und sich dann vom Musiker selbst in der Lautstärke regeln lässt. Dies gewährleistet einen sauberen, individuellen Klang bei gleichzeitig optimaler Abschirmung der äußeren Lautstärke. Des Weiteren bietet das In-Ear Monitoring dem Musiker die Möglichkeit, sich bei gleichbleibend guter Klangqualität frei auf der Bühne zu bewegen.

Die Vorteile des In-Ear Monitorings

Neben einem zuverlässigen Schutz des Gehörs vor nachhaltigen Schäden durch die zu laute Musik, bietet das In-Ear Monitoring vor allem eine gleichbleibend gute Klangqualität. Es macht den Musiker von den akustischen Bedingungen des jeweiligen Spielortes unabhängig, verhindert lästige Rückkopplungen und es spart zudem Zeit und Aufwand, denn der Transport und der Aufbau von unhandlichen Monitoren entfallen. In-Ear Monitoring hilft Sängern weiterhin, ihre Stimme zu schonen, da sie nicht ständig gegen die anderen Instrumente ansingen müssen, um sich selbst klar und deutlich zu hören. Außerdem kann die Abstimmung mit dem jeweiligen Tontechniker oder der Regie über das fast unsichtbare In-Ear Monitoring erfolgen, ohne dass das Publikum dies bemerkt.